Der Sturz-Check für Senioren: Stolperfallen im eigenen Zuhause beseitigen

Stolperfallen zuhause beseitigen: Der Sturz-Check für Senioren. Teppiche, Kabel, rutschige Böden – einfache Maßnahmen für mehr Sicherheit.

Der Sturz-Check: In 10 Minuten die größten Stolperfallen im eigenen Zuhause finden

Ihr Zuhause ist Ihr Rückzugsort, der Ort, an dem Sie sich am wohlsten fühlen. Doch gerade hier, wo Sie sich sicher wähnen, lauern oft unbemerkte Gefahren. Ein hochstehender Teppich, ein herumliegendes Kabel oder ein rutschiger Boden – kleine Stolperfallen, die im Alltag kaum auffallen, können im falschen Moment zu einem Sturz führen. Die Folgen sind nicht zu unterschätzen: Stürze sind bei Menschen über 60 Jahren eine der häufigsten Ursachen für Verletzungen und können die Selbstständigkeit erheblich einschränken.

Doch es gibt eine gute Nachricht: Die meisten Stürze lassen sich durch einfache Maßnahmen verhindern. Sie müssen kein Handwerker sein und keine teuren Umbauten vornehmen. Oft reichen schon kleine Veränderungen, um Ihr Zuhause deutlich sicherer zu machen. Der Schlüssel liegt darin, potenzielle Gefahrenquellen zu erkennen, bevor etwas passiert.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie in nur zehn Minuten einen systematischen Sturz-Check durchführen können. Sie lernen, Ihr Zuhause mit neuen Augen zu sehen und die größten Stolperfallen zu identifizieren. Anschließend geben wir Ihnen praktische Tipps, wie Sie diese Gefahren mit einfachen Mitteln beseitigen – sofort umsetzbar, ohne großen Aufwand. Denn Sicherheit im eigenen Zuhause ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis, das jeder verdient hat.

Der 10-Minuten-Check: So gehen Sie vor

Ein Sturz-Check muss nicht kompliziert sein. Mit einem klaren Plan und einem geschärften Blick für Gefahrenquellen können Sie Ihr Zuhause in kurzer Zeit deutlich sicherer machen. Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und gehen Sie Raum für Raum durch – Sie werden überrascht sein, wie viele kleine Stolperfallen Ihnen bisher nicht aufgefallen sind.

Schritt 1: Die richtige Vorbereitung. Bevor Sie beginnen, schnappen Sie sich einen Notizblock und einen Stift – oder nutzen Sie Ihr Smartphone, um Notizen zu machen. Gehen Sie jeden Raum systematisch durch und notieren Sie alle Stellen, die Ihnen auffallen. Wichtig ist, dass Sie sich nicht überfordern: Sie müssen nicht sofort alles ändern. Der erste Schritt ist, die Gefahren zu erkennen. Die Lösungen kommen danach.

Schritt 2: Der Blick von oben nach unten. Beginnen Sie in jedem Raum mit einem Rundgang und schauen Sie bewusst auf den Boden. Gibt es Teppiche mit hochstehenden Kanten? Liegen Kabel quer durch den Raum? Sind Fußmatten rutschig? Notieren Sie alles, was Sie stolpern lassen könnte. Schauen Sie auch nach oben: Ist die Beleuchtung ausreichend? Dunkle Ecken und schlecht beleuchtete Flure sind ebenfalls Risikofaktoren.

Schritt 3: Raum für Raum durchgehen. Starten Sie im Flur – dem Raum, den Sie am häufigsten durchqueren. Prüfen Sie Schuhe, Taschen oder Regenschirme, die herumliegen. Weiter geht es ins Wohnzimmer: Sind die Teppiche rutschfest? Liegen Zeitschriften oder Kissen auf dem Boden? In der Küche achten Sie auf verschüttete Flüssigkeiten und lose Kabel von Haushaltsgeräten. Im Bad prüfen Sie, ob die Dusche oder Badewanne rutschfest ist. Im Schlafzimmer schauen Sie, ob der Weg zum Lichtschalter frei ist. Und auf der Treppe – falls vorhanden – prüfen Sie Handläufe und Stufenkanten.

Schritt 4: Die Gefahrenliste erstellen. Nach Ihrem Rundgang haben Sie eine Liste mit allen potenziellen Stolperfallen. Markieren Sie die drei größten Gefahrenquellen – das sind die, die Sie als Erstes angehen sollten. Oft sind das Teppiche ohne Antirutschmatte, herumliegende Kabel oder schlecht beleuchtete Bereiche. Mit dieser Liste in der Hand können Sie nun gezielt Maßnahmen ergreifen.

Dieser 10-Minuten-Check ist keine einmalige Sache. Wiederholen Sie ihn alle paar Monate, denn im Alltag schleichen sich schnell wieder neue Gefahrenquellen ein. Ein regelmäßiger Blick auf Ihr Zuhause sorgt dafür, dass Sie dauerhaft sicher unterwegs sind.

Die Top 5 Stolperfallen und wie Sie sie entschärfen

1. Teppiche und Läufer ohne Halt: Teppiche sind gemütlich und verschönern jeden Raum. Doch wenn sie nicht richtig befestigt sind, werden sie zur Gefahr. Besonders Teppichkanten, die sich hochbiegen, oder Läufer, die auf glatten Böden verrutschen, sind klassische Stolperfallen. Die Lösung ist einfach: Besorgen Sie sich rutschfeste Unterlagen, sogenannte Antirutschmatten, die Sie unter jeden Teppich legen. Diese gibt es in jedem Baumarkt oder online für wenige Euro. Sie verhindern, dass der Teppich wegrutscht, und sorgen dafür, dass die Kanten flach auf dem Boden liegen. Alternativ können Sie auch doppelseitiges Klebeband verwenden, um die Ecken zu fixieren. Wenn ein Teppich stark abgenutzt ist und sich nicht mehr glätten lässt, ist es Zeit, ihn auszutauschen.

2. Herumliegende Kabel: Ladekabel, Lampenkabel, Verlängerungskabel – in jedem Haushalt gibt es zahlreiche Kabel, die oft quer durch den Raum verlaufen. Sie sind nicht nur unschön, sondern auch gefährlich. Ein Fuß verfängt sich schnell, und schon ist der Sturz passiert. Die Lösung: Verlegen Sie Kabel so, dass sie entlang der Wand verlaufen und nicht mitten im Raum liegen. Nutzen Sie Kabelkanäle oder Kabelclips, um sie zu befestigen. Für Bereiche, in denen Kabel unvermeidbar sind – etwa hinter dem Fernseher –, gibt es Kabelboxen, die alle Kabel ordentlich verstecken. Prüfen Sie auch, ob Sie wirklich alle Kabel brauchen: Oft liegen alte Ladekabel herum, die längst nicht mehr genutzt werden.

3. Rutschige Böden: Glatte Fliesen im Bad, Laminat im Flur oder ein frisch gewischter Küchenboden – rutschige Oberflächen sind eine der häufigsten Ursachen für Stürze. Besonders gefährlich wird es, wenn Wasser oder Fett auf dem Boden ist. Die Lösung: Legen Sie rutschfeste Matten in kritischen Bereichen aus, etwa vor der Dusche, vor dem Waschbecken oder in der Küche. Achten Sie darauf, dass auch diese Matten selbst rutschfest sind – sonst schaffen Sie eine neue Gefahr. Im Bad können Sie zusätzlich rutschfeste Streifen in der Dusche oder Badewanne anbringen. Wischen Sie verschüttete Flüssigkeiten sofort auf, und tragen Sie Hausschuhe mit rutschfester Sohle statt Socken oder glatter Pantoffeln.

4. Schlechte Beleuchtung: Dunkle Flure, schlecht beleuchtete Treppen oder ein Schlafzimmer ohne Nachtlicht – mangelnde Beleuchtung ist ein oft unterschätztes Risiko. Wenn Sie nachts aufstehen und den Weg nicht sehen, steigt die Sturzgefahr erheblich. Die Lösung: Installieren Sie zusätzliche Lichtquellen in allen Bereichen, die Sie häufig nutzen. Bewegungsmelder sind besonders praktisch: Sie schalten das Licht automatisch ein, wenn Sie einen Raum betreten, und Sie müssen nicht erst nach dem Schalter suchen. Nachtlichter für die Steckdose sind eine günstige und einfache Lösung für Flure und Schlafzimmer. Achten Sie auch darauf, dass Lichtschalter gut erreichbar sind – idealerweise direkt neben der Tür.

5. Unordnung und herumliegende Gegenstände: Schuhe im Flur, Zeitschriften auf dem Boden, eine Einkaufstasche neben der Tür – Unordnung ist nicht nur lästig, sondern auch gefährlich. Gegenstände, die herumliegen, werden schnell zur Stolperfalle. Die Lösung: Schaffen Sie feste Plätze für alles, was häufig herumliegt. Ein Schuhregal im Flur, ein Korb für Zeitschriften, Haken für Taschen – mit einfachen Ordnungshelfern sorgen Sie dafür, dass der Boden frei bleibt. Gewöhnen Sie sich an, jeden Abend kurz durch die Wohnung zu gehen und herumliegende Dinge wegzuräumen. Das dauert nur wenige Minuten und macht einen großen Unterschied.

Sofort-Maßnahmen: Was Sie heute noch tun können

Sie haben Ihren Sturz-Check gemacht und wissen nun, wo die Gefahren lauern. Doch was können Sie sofort tun, ohne erst einkaufen oder handwerklich tätig werden zu müssen? Hier sind fünf Maßnahmen, die Sie in wenigen Minuten umsetzen können und die Ihr Zuhause sofort sicherer machen.

Maßnahme 1: Räumen Sie auf. Der einfachste und schnellste Schritt ist, alle herumliegenden Gegenstände wegzuräumen. Schuhe gehören ins Regal, Zeitschriften auf den Tisch, Taschen an die Garderobe. Gehen Sie jeden Raum durch und schaffen Sie freie Wege. Achten Sie besonders auf Bereiche, die Sie häufig durchqueren, wie den Flur oder den Weg vom Schlafzimmer zum Bad.

Maßnahme 2: Fixieren Sie Teppiche provisorisch. Wenn Sie noch keine Antirutschmatten haben, können Sie Teppiche vorübergehend mit doppelseitigem Klebeband fixieren. Kleben Sie die Ecken und Kanten fest, sodass sie nicht mehr hochstehen. Das ist keine dauerhafte Lösung, aber es hilft, bis Sie die richtigen Unterlagen besorgt haben.

Maßnahme 3: Verlegen Sie Kabel an die Wand. Nehmen Sie sich fünf Minuten Zeit und verlegen Sie alle Kabel so, dass sie entlang der Wand verlaufen. Nutzen Sie vorhandene Möbel, um Kabel dahinter zu verstecken. Wenn Sie Klebeband zur Hand haben, können Sie Kabel damit provisorisch am Boden befestigen, bis Sie Kabelkanäle besorgen.

Maßnahme 4: Erhöhen Sie die Beleuchtung. Drehen Sie alle vorhandenen Lampen auf die höchste Stufe und prüfen Sie, ob alle Glühbirnen funktionieren. Tauschen Sie defekte Leuchtmittel sofort aus. Wenn Sie ein Smartphone haben, können Sie dessen Taschenlampe nutzen, um dunkle Ecken auszuleuchten, bis Sie zusätzliche Lichtquellen installiert haben.

Maßnahme 5: Wischen Sie rutschige Stellen auf. Gehen Sie durch Bad und Küche und wischen Sie alle Wasserflecken oder Fettspritzer auf. Legen Sie ein Handtuch vor die Dusche, wenn Sie keine rutschfeste Matte haben. Auch das ist nur eine Übergangslösung, aber sie hilft sofort.

Diese Sofort-Maßnahmen kosten Sie kaum Zeit und kein Geld, machen Ihr Zuhause aber bereits deutlich sicherer. Im nächsten Schritt können Sie dann gezielt Hilfsmittel besorgen, um die Sicherheit weiter zu erhöhen.

Hilfsmittel für mehr Sicherheit: Was wirklich hilft

Nachdem Sie die größten Gefahrenquellen beseitigt haben, können Sie mit einfachen Hilfsmitteln Ihr Zuhause noch sicherer machen. Die gute Nachricht: Die meisten dieser Helfer sind erschwinglich und ohne handwerkliches Geschick zu installieren. Hier sind die wichtigsten Produkte, die Ihnen mehr Sicherheit im Alltag bieten.

Antirutschmatten und Teppichstopper: Diese Unterlagen legen Sie unter Teppiche und Läufer, um zu verhindern, dass sie verrutschen. Sie bestehen aus einem gummierten Material, das sowohl am Boden als auch am Teppich haftet. Antirutschmatten gibt es in verschiedenen Größen und lassen sich leicht zuschneiden. Kosten: ab etwa 10 Euro pro Quadratmeter. Sie sind in jedem Baumarkt oder online erhältlich und machen einen riesigen Unterschied.

Kabelkanäle und Kabelclips: Mit Kabelkanälen verlegen Sie Kabel ordentlich entlang der Wand, sodass sie nicht mehr im Weg liegen. Die Kanäle werden einfach auf den Boden oder an die Wand geklebt und die Kabel hineingelegt. Kabelclips sind kleine Halterungen, die Sie an der Wand befestigen und durch die Sie Kabel führen. Beides ist selbstklebend und erfordert kein Bohren. Kosten: ab etwa 5 Euro pro Meter.

Rutschfeste Matten und Streifen: Für Bad und Küche gibt es spezielle rutschfeste Matten, die Wasser aufnehmen und gleichzeitig für sicheren Halt sorgen. In der Dusche oder Badewanne können Sie selbstklebende Antirutschstreifen anbringen, die verhindern, dass Sie ausrutschen. Diese Streifen sind transparent und fallen kaum auf. Kosten: Matten ab 10 Euro, Streifen ab 5 Euro.

Bewegungsmelder und Nachtlichter: Bewegungsmelder schalten das Licht automatisch ein, wenn Sie einen Raum betreten. Es gibt sie als Steckdosen-Variante, die Sie einfach in eine Steckdose stecken, oder als batteriebetriebene Leuchten, die Sie an die Wand kleben. Nachtlichter sind kleine Lampen, die dauerhaft leuchten oder sich bei Dunkelheit automatisch einschalten. Sie sind ideal für Flure, Treppen und Schlafzimmer. Kosten: ab etwa 10 Euro pro Stück.

Handläufe und Haltegriffe: Wenn Sie Treppen im Haus haben oder sich im Bad zusätzliche Sicherheit wünschen, sind Handläufe und Haltegriffe eine sinnvolle Investition. Es gibt selbstklebende Varianten, die ohne Bohren auskommen, sowie fest verschraubte Modelle für mehr Stabilität. Achten Sie darauf, dass die Griffe gut erreichbar und stabil befestigt sind. Kosten: ab etwa 20 Euro pro Griff.

Ordnungshelfer: Schuhregal, Zeitschriftenständer, Haken für Taschen – mit einfachen Ordnungshelfern sorgen Sie dafür, dass Gegenstände nicht mehr auf dem Boden herumliegen. Diese Helfer gibt es in jedem Möbelhaus oder online und sind oft schon für wenige Euro zu haben.

Mit diesen Hilfsmitteln machen Sie Ihr Zuhause nicht nur sicherer, sondern auch komfortabler. Sie müssen nicht alles auf einmal anschaffen – beginnen Sie mit den Bereichen, die Ihnen am gefährlichsten erscheinen, und erweitern Sie nach und nach.

Besondere Aufmerksamkeit: Bad und Treppe

Zwei Bereiche im Haus verdienen besondere Aufmerksamkeit, weil hier die meisten Stürze passieren: das Badezimmer und die Treppe. Mit gezielten Maßnahmen können Sie diese Risikozonen deutlich sicherer machen.

Das Badezimmer: Rutschgefahr Nummer eins. Im Bad kommen mehrere Risikofaktoren zusammen: glatte Fliesen, Wasser und oft beengte Verhältnisse. Besonders die Dusche und die Badewanne sind kritisch. Legen Sie rutschfeste Matten vor die Dusche und ins Badezimmer. Bringen Sie in der Dusche oder Badewanne Antirutschstreifen an – diese sind selbstklebend und verhindern, dass Sie auf nassem Untergrund ausrutschen. Wenn Sie aus der Dusche steigen, achten Sie darauf, dass Sie sich festhalten können. Ein Haltegriff neben der Dusche oder Badewanne gibt Ihnen zusätzliche Sicherheit. Auch beim Aufstehen von der Toilette kann ein Griff hilfreich sein. Achten Sie darauf, dass das Badezimmer gut beleuchtet ist – gerade morgens, wenn Sie noch nicht ganz wach sind, ist gutes Licht wichtig.

Die Treppe: Jede Stufe zählt. Treppen sind eine der häufigsten Sturzquellen im Haushalt. Prüfen Sie, ob der Handlauf stabil ist und durchgehend verläuft – er sollte auf beiden Seiten der Treppe vorhanden sein, wenn möglich. Achten Sie darauf, dass die Stufenkanten gut sichtbar sind. Wenn die Treppe dunkel ist, können Sie Stufenmarkierungen anbringen – das sind selbstklebende Streifen in auffälligen Farben, die die Kanten hervorheben. Sorgen Sie für gute Beleuchtung: Oben und unten an der Treppe sollte jeweils ein Lichtschalter sein, sodass Sie die Treppe nie im Dunkeln betreten müssen. Bewegungsmelder sind hier besonders praktisch. Lassen Sie nichts auf der Treppe liegen – auch nicht „nur kurz“. Ein Gegenstand auf einer Stufe ist eine enorme Gefahr. Wenn Sie die Treppe hinauf- oder hinuntergehen, nehmen Sie sich Zeit und halten Sie sich am Handlauf fest. Tragen Sie keine schweren Lasten, die Ihnen die Sicht versperren.

Mit diesen Maßnahmen machen Sie Bad und Treppe zu sicheren Orten. Beide Bereiche sollten Sie bei Ihrem regelmäßigen Sturz-Check besonders im Blick haben.

 

Fazit: Sicherheit ist kein Zufall

Ein sicheres Zuhause ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Entscheidungen. Mit einem einfachen 10-Minuten-Check können Sie die größten Stolperfallen in Ihrem Zuhause identifizieren und mit wenigen Handgriffen beseitigen. Die häufigsten Gefahrenquellen – rutschende Teppiche, herumliegende Kabel, glatte Böden, schlechte Beleuchtung und Unordnung – lassen sich mit einfachen Mitteln entschärfen. Sie müssen kein Handwerker sein und keine teuren Umbauten vornehmen. Oft reichen schon kleine Veränderungen, um Ihr Zuhause deutlich sicherer zu machen.

Die Sofort-Maßnahmen, die Sie heute noch umsetzen können, kosten Sie kaum Zeit und kein Geld. Räumen Sie auf, fixieren Sie Teppiche, verlegen Sie Kabel an die Wand, erhöhen Sie die Beleuchtung und wischen Sie rutschige Stellen auf. Diese einfachen Schritte machen bereits einen großen Unterschied. Im nächsten Schritt können Sie mit günstigen Hilfsmitteln wie Antirutschmatten, Kabelkanälen, Bewegungsmeldern und Haltegriffen die Sicherheit weiter erhöhen.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen das Badezimmer und die Treppe – die beiden Bereiche, in denen die meisten Stürze passieren. Mit rutschfesten Matten, Haltegriffen, guter Beleuchtung und Stufenmarkierungen machen Sie auch diese Risikozonen sicher. Wiederholen Sie Ihren Sturz-Check alle paar Monate, denn im Alltag schleichen sich schnell wieder neue Gefahrenquellen ein.

Sicherheit im eigenen Zuhause ist kein Luxus, sondern ein Grundbedürfnis. Sie haben es in der Hand, Ihr Zuhause zu einem Ort zu machen, an dem Sie sich nicht nur wohlfühlen, sondern auch sicher bewegen können. Nehmen Sie sich die zehn Minuten Zeit – es lohnt sich. Denn jeder vermiedene Sturz ist ein Gewinn an Lebensqualität und Selbstständigkeit.

SeniorenKanal – für alles, was das Leben leichter und sicherer macht. Lesen Sie mehr über uns

Sie möchten mehr lesen?

Hier finden Sie alle weiteren Anleitungen und praxiserprobten Tipps des SeniorenKanals. Wir helfen Ihnen, Ihren Alltag einfacher, sicherer und selbstbestimmter zu gestalten.

SeniorenKanal Aktuelles

Hier informieren wir Sie wenn es wichtige Informationen gibt die uns alle interessieren oder einfach nur wichtig sind.

Aktuelles

Sie möchten uns gerne ein Thema empfehlen, das Sie persönlich interessiert? Dann senden Sie uns gerne eine E-Mail an kontakt@seniorenkanal.de

Wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat, teilen Sie ihn gerne mit anderen:
Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp

Das könnte Sie auch interessieren